Bischof Zsifkovics besuchte ukrainische griechisch-katholische Gemeinde in Eisenstadt
EISENSTADT – Am Sonntag, dem 21. Juni, besuchte Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics erstmals die Seelsorgestelle für die Gläubigen der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche im Burgenland. In der Antoniuskirche in Eisenstadt feierte er gemeinsam mit Univ.-Prof. Thomas Németh die Eucharistie, der dabei im byzantinischen Ritus vorstand.

Erster bischöflicher Besuch der ukrainischen Gemeinde
Németh ist seit April 2026 offiziell mit der Seelsorge der ukrainischen griechisch-katholischen Gläubigen im Burgenland betraut. Die Antoniuskirche steht der Gemeinde seit 2023 durch die Barmherzigen Brüder zur Verfügung.
Bischof Zsifkovics würdigt die Gemeinde
In seiner Predigt würdigte Bischof Zsifkovics die ukrainische Gemeinde als Bereicherung für die Diözese Eisenstadt, die unterschiedliche Volksgruppen umfasst. Es sei für ihn eine große Freude, dass nunmehr auch ukrainische katholische Gläubige eine kirchliche Heimat in der Landeshauptstadt besäßen. Er ermutigte die Gemeinde, die faktisch bereits seit 2022 besteht und sich die Auferstehung Christi als Patrozinium ausgesucht hatte, aus eben diesem Fest Trost und Hoffnung zu schöpfen.

Németh: Ort gelebter Ökumene
Univ.-Prof. Thomas Németh hob hervor, dass die ukrainischsprachigen Gottesdienste, die auch von Christen anderer Riten und Konfessionen besucht werden, ein Ort gelebter Ökumene seien. Er dankte Bischof Zsifkovics für die Unterstützung der aus der Ukraine Vertriebenen durch die Diözese Eisenstadt und die Einrichtungen des Burgenlandes.

Bildquelle: © Diözese Eisenstadt
Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
Mehr Aktuelles aus dem Burgenland gibt’s hier, jetzt auf B24 entdecken!
Autor
Das könnte Dich auch interessieren

