COSMÓ sorgt für ESC Fieber in Österreich
Der burgenländische Sänger COSMÓ sorgt derzeit international für Aufmerksamkeit. Mit seinem Song „Tanzschein“ begeisterte der Halbturner Künstler tausende Fans bei den Eurovision Prepartys in Oslo, Amsterdam und London. Die Auftritte gelten als wichtiger Stimmungstest vor dem Eurovision Song Contest und genau dort konnte COSMÓ mit seiner energiegeladenen Performance überzeugen.
In der Wiener Stadthalle probt der 19 Jährige aktuell im zweiten Semifinale außer Konkurrenz für seinen großen Auftritt beim Finale am Samstag.
Wer ist COSMÓ?
Hinter dem Künstlernamen COSMÓ steckt der 19 jährige Sänger Benjamin Gedeon aus Halbturn im Burgenland. Der junge Musiker sorgt derzeit mit seinem Song „Tanzschein“ für Aufmerksamkeit weit über die österreichischen Grenzen hinaus. Bekannt ist COSMÓ vor allem für seine energiegeladenen Auftritte, seine auffällige Bühneninszenierung und seinen Mix aus Musik, Tanz und visueller Performance.
Cosmó wurde in Budapest geboren, wuchs im Burgenland auf und wird gerade zum waschechten Wiener. Sein Herz hängt jedoch auf jeden Fall am Burgenland: Das Aufwachsen am Land mit viel Natur und Freiraum war für ihn einfach echt schön. Budapest steht für Familie und die Fähigkeit, über Grenzen hinauszudenken, während Wien der Ort war, an dem er sich neu erfinden konnte. Diese drei Stationen formen bis heute seine weltoffene, bodenständige und kreative Persönlichkeit.
Beim Eurovision Song Contest 2026 vertritt er Österreich auf der großen Bühne in Wien. Besonders sein markanter blauer Stern im Gesicht entwickelte sich in den vergangenen Wochen zu seinem Wiedererkennungsmerkmal. Mit seinem modernen Stil und seiner außergewöhnlichen Show zählt der Burgenländer aktuell zu den meistdiskutierten österreichischen ESC Acts.
COSMÓ Auftritte in ganz Europa
Ein Termin folgt derzeit auf den nächsten. Nicht nur im Burgenland und in Österreich wächst das Interesse rund um COSMÓ, auch international sorgt der Sänger, mit bürgerlichem Namen Benjamin Gedeon, für Aufmerksamkeit. Besonders bei den großen ESC Prepartys in Oslo, Amsterdam und London konnte er mit „Tanzschein“ zahlreiche Fans mitreißen.
Die Veranstaltungen gelten als bedeutende Stationen vor dem eigentlichen Song Contest. Viele Teilnehmer präsentieren dort ihre Songs erstmals vor großem ESC Publikum. Für COSMÓ wurden die Auftritte gleichzeitig zur Bühne für seine auffällige Mischung aus Musik, Tanz und Inszenierung.
Clubkultur als Konzept der ESC Bühnenshow
In den vergangenen Wochen probte COSMÓ gemeinsam mit seinem Team mehrfach auf der Bühne der Wiener Stadthalle. Im Gegensatz zum Vorentscheid wird er nun von professionellen Tänzern mit Tiermasken begleitet.
Was stellt die ESC Bühnenshow von Österreich da?
Die Performance folgt dabei einem klaren Konzept: einer Reise durch die Geschichte der Clubkultur. Jede Figur steht für eine bestimmte Epoche:
- Die Gazelle symbolisiert die „70s Indie-Hippie“ Ära
- Das Nashorn steht für „80s Disco Fever“
- Die Löwin repräsentiert „90s Street Style“
- Der Gorilla erinnert an die frühen 2000er-Jahre

COSMÓ selbst verkörpert den modernen globalen Stil, während Gitarrist Sandro Humitsch die Zukunft darstellen soll. Ziel der Inszenierung ist es, einen Raum zu schaffen, in dem Menschen gemeinsam tanzen und ihr „inneres Tier“ loslassen.
Blauer Stern sorgt für Diskussionen
Besonders auffällig ist der blaue Stern im Gesicht des Sängers. Dieses Symbol entwickelte sich in den vergangenen Wochen zum Markenzeichen von COSMÓ. Mittlerweile malen sich Fans den Stern selbst ins Gesicht.
Rund um das Symbol entstand zuletzt allerdings auch eine Kontroverse. Der Wiener Musiker Lex Leon erhebt Vorwürfe gegen den ESC Kandidaten und sieht im blauen fünfzackigen Stern seine eigene künstlerische Identität. Laut Medienberichten nutzt Lex Leon das Symbol bereits seit vielen Jahren für sein Auftreten, seine Kleidung und seine Instrumente.
Lex Leon erklärte dazu: „Der Stern ist seit über 15 Jahren mein langjährig aufgebautes Wiedererkennungszeichen.“ (Heute)
Berichten zufolge soll es bereits Kontakt zwischen beiden Seiten gegeben haben. Das Team von COSMÓ weist die Vorwürfe demnach zurück. Gleichzeitig wurde der Stern zuletzt leicht verändert. Das Blau wirkt dunkler und zusätzlich wurden Glitzersteine ergänzt. Ob die Änderung tatsächlich mit dem Streit zusammenhängt, bleibt offen.
Für COSMÓ bleibt der Stern dennoch ein wichtiges Symbol rund um „Tanzschein“ und die wachsende Gemeinschaft seiner Fans.
Kommt Österreich in das 2026 ESC Finale?
Österreich geht als Außenseiter ins Finale. Als großer Favorit wird Österreich derzeit allerdings nicht gehandelt. In Fan Umfragen und Wettquoten liegen vor allem Finnland, Griechenland und Dänemark vorne. Beobachter verweisen außerdem auf den sogenannten Gastgeber Malus: Gastgeberländer und Titelverteidiger schneiden beim Eurovision Song Contest oft schwächer ab.
Dennoch bleibt Österreich im Rennen. Vor allem die finale Bühnenshow gilt als wichtiger Faktor. Zusätzlich tritt COSMÓ im großen Finale mit der letzten Startnummer unmittelbar vor dem Voting auf, eine Position, die in der Vergangenheit immer wieder Vorteile brachte.
Große Hoffnung auf eine Überraschung
Mit seiner energiegeladenen Show und den starken Reaktionen des Publikums bleibt COSMÓ einer jener Kandidaten, denen viele beim Eurovision Song Contest 2026 noch eine Überraschung zutrauen. Das ESC Fieber in Österreich ist jedenfalls längst angekommen.
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