Abschluss des Heiligen Jahres in der Diözese Eisenstadt
Gemeinsam mit Gläubigen aus der gesamten Diözese hat Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics am 27. Dezember 2025, dem Vorabend des Festes der Heiligen Familie, den feierlichen Abschluss des Heiligen Jahres begangen. Weltweit wurde dieser Abschluss in den Diözesen am Fest der Heiligen Familie gefeiert. Am Dreikönigstag wird Papst Leo das Heilige Jahr mit der Schließung der Heiligen Pforte im Petersdom offiziell beenden.
Sternsinger als zentrales Zeichen der Hoffnung
Ein besonderer Schwerpunkt der Feier lag auf den Sternsingern aus zahlreichen Pfarren der Diözese. In seiner Predigt erinnerte Bischof Zsifkovics an die drei zentralen Anliegen des Heiligen Jahres: den Blick auf Jesus Christus zu richten, Hoffnung in eine von Krisen geprägte Welt zu tragen und die Weihnachtsbotschaft im Alltag sichtbar zu bezeugen. Die Sendung der Sternsinger wurde dabei bewusst mit dem Abschluss des Heiligen Jahres verbunden.
Rund 5.200 Sternsinger sind derzeit im Burgenland unterwegs. Sie bringen die Botschaft von der Geburt Jesu in die Häuser und Familien und sammeln zugleich Spenden für Menschen in Not. In diesem Jahr kommen die Spenden Projekten in Tansania zugute. Im Vorjahr wurden dabei 870.000 Euro gesammelt.
„Ihr seid die Pilger der Hoffnung und die Engel von Bethlehem, die vielen Menschen Freude, Hoffnung und konkrete Hilfe bringen“, wandte sich Bischof Zsifkovics an die Kinder und Jugendlichen. „Mit eurem Einsatz zeigt ihr, dass Glaube und Kirche auch bei den jungen Generationen lebendig sind. Dafür bin ich sehr dankbar und auch stolz auf euch.“
Das Mattersburger Kreuz erhält neuen Platz
Ein weiteres sichtbares Zeichen des Heiligen Jahres war das sogenannte Mattersburger Kreuz, das während des Jubiläums im Martinsdom aufgestellt war. Das Kreuz aus der ehemaligen Kapelle des Knabenseminars in Mattersburg ist für viele Gläubige und Priester der Diözese eng mit ihrer persönlichen Berufungsgeschichte verbunden.

Nach dem Abschluss des Heiligen Jahres wird das Kreuz seinen dauerhaften Platz in der neuen Kirche von Bruckneudorf finden. Zur feierlichen Übergabe waren der Bürgermeister der Gemeinde Bruckneudorf sowie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr anwesend, die das Kreuz in Empfang nahmen.
Dank und Auftrag über das Heilige Jahr hinaus
Der Bischof dankte den Sternsingern, ihren Begleitern, den Familien, den Pfarren sowie der Dreikönigsaktion in der Diözese Eisenstadt für die Vorbereitung und Durchführung der größten Kinder- und Jugendaktion der Kirche. Ihr Engagement sei ein lebendiges Glaubenszeugnis und ein konkreter Beitrag zu mehr Solidarität und Hoffnung in der Welt.
Abschließend rief Bischof Zsifkovics alle Gläubigen dazu auf, auch über das Heilige Jahr hinaus als „Pilger der Hoffnung“ zu wirken in den Familien, den Pfarrgemeinden und in der Gesellschaft. Der Blick auf Christus in der Krippe und am Kreuz solle dabei Orientierung, Kraft und Zuversicht schenken.
© Diözese Eisenstadt/ Rupprecht
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