Equal Pay Day 2026: Burgenland setzt auf Mindestlohn, Gratis-Kindergarten und Pflegemodell
EISENSTADT – Anlässlich des Equal Pay Day 2026 ziehen Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Frauenlandesrätin Daniela Winkler eine positive Zwischenbilanz über die Maßnahmen der Landesregierung für mehr Lohngerechtigkeit. Im Burgenland ist die Einkommensschere im Bundesländervergleich nach Wien am niedrigsten.
Doskozil: „Wirtschaftliche Unabhängigkeit ist zentrale Voraussetzung“
„Wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen ist eine zentrale Voraussetzung für eine gerechte Gesellschaft. Der Mindestlohn, der Ausbau der kostenlosen Kinderbetreuung und die Absicherung pflegender Angehöriger sind wichtige Schritte auf diesem Weg“, betont Doskozil.
Winkler: „Echte Gleichberechtigung zeigt sich am Konto“
„Unser Ziel im Burgenland ist klar, wir wollen Frauen die wirtschaftliche Unabhängigkeit und finanzielle Gleichstellung sichern, die sie verdienen. Wir müssen die Lebensrealitäten von Frauen aktiv und nachhaltig verbessern“, so Winkler.
Diese Maßnahmen setzt das Burgenland
- Mindestlohn: Im Landesdienst und in landesnahen Betrieben – Frauen profitieren überproportional, da sie häufiger in schlechter bezahlten Branchen arbeiten.
- Kinderbetreuung: Kostenloser Kindergarten und Ausbau ganztägiger Betreuungsplätze für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
- Pflegemodell: Das Anstellungsmodell für pflegende Angehörige garantiert ein eigenes Einkommen und Pensionsversicherungszeiten.
- MINT-Berufe: Initiativen, um Mädchen und Frauen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und handwerkliche Zukunftsfelder zu begeistern.
„Die Schließung des Gender Pay Gaps ist kein Frauenthema, sondern eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Notwendigkeit. Wir werden diesen Weg konsequent weitergehen“, so Winkler abschließend.
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Frauenlandesrätin Daniela Winkler. (Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland)
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Quelle: Landesmedienservice Burgenland
Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland
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