Spatenstich für neue Kirche am Hauptplatz von Bruckneudorf

Mit einem feierlichen Spatenstich ist der Startschuss für den Neubau einer Kirche am Hauptplatz von Bruckneudorf gefallen. Vertreter des Landes, der Diözese und der Gemeinde setzten damit ein sichtbares Zeichen für die Zukunft des Ortes.

„Der Spatenstich ist ein historischer Moment für Bruckneudorf, für das Land und für die Diözese Eisenstadt“, betonte Bischof Ägidius Zsifkovics beim Festakt. „Aller Anfang ist schwer das gilt für die Fastenzeit genauso wie für den Bau dieser neuen Kirche. Doch gerade dieser Kirchenbau ist ein Hoffnungszeichen für die Zukunft der Gemeinde Bruckneudorf. Die neue Kirche soll ein Ort sein, an dem die Verbindung zu Gott und die Gemeinschaft unter den Menschen lebendig wird. Mein herzlicher Dank gilt allen, die dieses Projekt möglich machen besonders dem Land, der Gemeinde und allen Unterstützern, die diesen Ort des Glaubens mittragen“, so Zsifkovics weiter.

Pfarrgemeinderätin Monika Graf, Vizebürgermeister Gerold Eder, Dechant Karl Opelka, Landesrätin Daniela Winkler, Pfarrgemeinderätin Petra Dreiszker, Bürgermeister Gerhard Dreiszker, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics und Architekt Themistoklis Ioannou beim Spatenstich.
Pfarrgemeinderätin Monika Graf, Vizebürgermeister Gerold Eder, Dechant Karl Opelka, Landesrätin Daniela Winkler, Pfarrgemeinderätin Petra Dreiszker, Bürgermeister Gerhard Dreiszker, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics und Architekt Themistoklis Ioannou beim Spatenstich.

Auch Landeshauptmann Hans Peter Doskozil unterstrich die Bedeutung des Projekts: „Die gute Partnerschaft zwischen der Diözese Eisenstadt und dem Land Burgenland kommt auch im Bau der neuen Pfarrkirche in Bruckneudorf zum Ausdruck, bei dem wir eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten. In diesem Sinn wird dieses Gebäude ein Ort des Gemeinsamen und des Dialogs sein. Während anderswo Kirchen verkauft oder geschlossen werden müssen, entsteht im Burgenland eine neue – ein schönes Signal, dass in unserem Bundesland nicht nur das Miteinander von Volksgruppen und Kulturen großgeschrieben wird, sondern auch die christlichen Kirchen im Burgenland ein starkes Rückgrat der Gesellschaft bilden“, sagte Doskozil.

Herzstück des neuen Ortszentrums

Die neue Kirche entsteht im Zentrum der Gemeinde und wird bewusst zum architektonischen Mittelpunkt des Hauptplatzes gestaltet. Ziel ist es, einen sakralen Raum zu schaffen, der sowohl spirituelle Tiefe als auch Offenheit für die Bevölkerung vereint.

„Wir haben zum ersten Mal einen Hauptplatz bei uns in der Gemeinde. Und ich finde das gut, dass da eine Kirche gebaut wird, um den Leuten auch die Gelegenheit zu geben, diese zu besuchen, innezuhalten, aber auch natürlich schöne Ereignisse, Hochzeiten, Taufen, Kommunion, zu feiern“, betont Bürgermeister Gerhard Dreiszker.

Der Entwurf setzt auf eine klare, zeitlose Architektursprache und verbindet traditionelle Sakralarchitektur mit moderner Gestaltung. Elementare geometrische Formen wie Kreis und Rechteck prägen das Gebäude und symbolisieren Einheit, Ordnung und Spiritualität. Eine zentrale Kuppel bildet das räumliche und symbolische Herzstück.

Ein Ort für Glauben und Gemeinschaft

Die neue Kirche soll weit mehr sein als ein Bauwerk: Sie ist als lebendiger Treffpunkt für Gottesdienst, Begegnung und persönliche Einkehr gedacht. Durch ihre Position am Hauptplatz wird sie auch im öffentlichen Raum sichtbar und prägend wirken.

Bürgermeister Gerhard Dreiszker, Dechant Karl Opelka, Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, er eine Replik des Martinskreuzes überreicht bekam
Bürgermeister Gerhard Dreiszker, Dechant Karl Opelka, Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, er eine Replik des Martinskreuzes überreicht bekam

Ein besonderes spirituelles Zeichen wird künftig ebenfalls hier beheimatet sein: das sogenannte „Mattersburger Kreuz“. Dieses Kreuz aus der ehemaligen Kapelle des Knabenseminars in Mattersburg, gestaltet von Otto Beckmann, war während des Heiligen Jahres im Martinsdom aufgestellt und ist für viele Gläubige eng mit ihrer Berufungsgeschichte verbunden. Künftig wird es dauerhaft in der neuen Kirche von Bruckneudorf seinen Platz finden.

Bauzeit rund zwei Jahre

Nach Abschluss der Planungs- und Einreichphase ist für die Errichtung eine Bauzeit von rund 18 bis 20 Monaten vorgesehen. Mit der Fertigstellung entsteht ein neuer geistlicher und architektonischer Orientierungspunkt für Bruckneudorf und die Region.

Bildtext Spatenstich Pfarrkirche Bruckneudorf 1: Vizebürgermeister Gerold Eder, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics, Bürgermeister Gerhard Dreiszker, Dechant Karl Opelka, Landesrätin Daniela Winkler, Architekt Themistoklis Ioannou und der evangelische Pfarrer Jan Magyar beim Spatenstich.
Bildtext Spatenstich Pfarrkirche Bruckneudorf 2: Pfarrgemeinderätin Monika Graf, Vizebürgermeister Gerold Eder, Dechant Karl Opelka, Landesrätin Daniela Winkler, Pfarrgemeinderätin Petra Dreiszker, Bürgermeister Gerhard Dreiszker, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics und Architekt Themistoklis Ioannou beim Spatenstich.
Bildtext Spatenstich Pfarrkirche Bruckneudorf 3: Bürgermeister Gerhard Dreiszker, Dechant Karl Opelka, Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, er eine Replik des Martinskreuzes überreicht bekam
Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland/ Gregor Hafner

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