Pink Ribbon Matinee: Landtag in Rosa für die Brustkrebsvorsorge
EISENSTADT – Das Landhaus in Eisenstadt war am 11. Oktober Austragungsort der zweiten Pink Ribbon Matinee. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf zum Charity-Event zugunsten der Krebshilfe Burgenland – mit Gesundheitsexperten, Kunst und Musicalstars im rosa beleuchteten Landtagssitzungssaal.
Doskozil: „Früherkennung kann Leben retten“
Gemeinsam wolle man das Bewusstsein für Vorsorge schärfen: „Gerade im Brustkrebsmonat Oktober ist es wichtig, die Menschen zu informieren und ihnen in Erinnerung zu rufen, dass Früherkennung Leben retten kann. Die Matinee ermöglicht uns, in feierlichem Rahmen mit Gesundheitsexpertinnen und -experten ins Gespräch zu kommen, aufzuklären und zu motivieren“, betonte Doskozil.
Eisenkopf erklärte: „Krebs ist ein schweres Thema. Dennoch ist es wichtig, auch darüber zu reden und Tabus zu brechen. Mit unserem Mix aus Information und Unterhaltung – und das auch noch hochkarätig besetzt – schaffen wir eine gewisse Leichtigkeit für unsere Gäste, für Betroffene und deren Angehörige.“
Brustkrebsvorsorge: Expertinnen und Experten informieren
Primarius Dr. Erich Willhuber, ärztlicher Leiter der Klinik Güssing, und Oberärztin Dr. Doris Glocknitzer-Mad, Leiterin des Brustgesundheitszentrums im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt, sprachen unter anderem über das hochwertige Vorsorge- und Behandlungsangebot im Burgenland. „In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten hat sich sehr viel getan. Wir können sehr gezielt und individuell behandeln“, so Willhuber. Je eher eine Erkrankung entdeckt werde, desto besser.
„Genau deshalb ist es so wichtig, regelmäßig zur Vorsorge zu gehen. Manche Frauen empfinden eine Mammografie als unangenehm. Sie ist aber nicht schmerzhaft, sondern kann sogar lebensrettend sein“, hielt Glocknitzer-Mad fest. Auch Schulen werden im Burgenland zur Vorsorge informiert, etwa mit der HPV-Roadshow.
Kunst, Musical und ein Geschenk für Betroffene
Das Programm der Matinee wurde durch die inspirierenden Werke der Künstlerin tinski erweitert. Für musikalische Unterhaltung sorgten Alfons Haider, Generalintendant der burgenländischen Musiktheater, und die Musicalstars Nienke Latten und Aeneas Hollweg – derzeit im Musical „Maria Theresia“ der Vereinigten Bühnen Wien.
„Für uns war es eine Selbstverständlichkeit, dass wir diese großartige Charity-Veranstaltung zu Gunsten der Krebshilfe Burgenland unterstützen. Ich freue mich außerdem, hier verkünden zu dürfen, dass wir fünf Betroffene mit Begleitung zur Premiere von ‚MAMMA MIA!‘ im kommenden Jahr nach Mörbisch einladen werden“, sagte Haider. Die Nachfrage nach dem Musical ist groß: Bereits 10.000 Karten für MAMMA MIA! wurden verkauft.
Im Anschluss konnten die Besucherinnen und Besucher in gemütlicher Atmosphäre auch noch Kreatives von Marion Kanitsch vom 2.0 KreativRaum gegen eine freie Spende erwerben. Sie fertigte für die Matinee etwa eigens kreierte Pink Ribbon-Ohrringe an.
Ausblick: Erstes Maggie’s Centre Österreichs in Oberwart
„In den letzten Jahren haben wir umfassend in die medizinische Versorgung der Burgenländerinnen und Burgenländer investiert. Mit dem ersten Maggie’s Centre Österreichs, das in Oberwart entstehen wird, schaffen wir darüber hinaus eine Einrichtung, bei der Krebspatientinnen und -patienten ganzheitliche Unterstützung erfahren“, gibt Doskozil einen Ausblick. „Es freut mich sehr, dass so viele Menschen aus der Bevölkerung unserer Einladung gefolgt sind und mit uns ein starkes Zeichen der Solidarität mit Betroffenen und Angehörigen gesetzt haben“, so der Landeshauptmann abschließend. Zum Thema Krebshilfe berichtete B24 zuletzt auch über die Spendenübergabe in Erinnerung an Kurt Kuch.
Auch Landtagspräsidentin Eisenkopf zeigte sich zufrieden: „Aufklären, Mut machen, unterhalten – all das haben wir heute in unserer Matinee im wunderschön rosa ausgeleuchteten Landtagssitzungssaal miteinander verbunden. Es war ein schöner informativer, berührender und unterhaltsamer Vormittag. Ich danke allen Beteiligten – von den Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen bis hin zu den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern. Sie alle tragen die rosa Schleife und unsere Botschaften hinaus und machen ‚Werbung‘ für die Vorsorge.“
Quelle: Landesmedienservice Burgenland
Bildquelle: B24
Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
Mehr Aktuelles aus dem Burgenland gibt’s hier, jetzt auf B24 entdecken!
Autor
Das könnte Dich auch interessieren

